{"id":788,"date":"2016-12-14T00:07:31","date_gmt":"2016-12-13T23:07:31","guid":{"rendered":"https:\/\/niekbrouw.nl\/literature-audio\/wachstum-in-der-balance-2\/"},"modified":"2019-11-19T10:46:29","modified_gmt":"2019-11-19T09:46:29","slug":"wachstum-in-der-balance","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/niekbrouw.nl\/en\/literature-audio\/wachstum-in-der-balance\/","title":{"rendered":"Wachstum in der Balance"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"p1\">Inhalt<\/h1>\n<h2 class=\"p1\"><span class=\"s1\">Einleitung<\/span><\/h2>\n<h3 class=\"p3\"><span class=\"s1\">Erster teil: Eine unkonventionelle Art und Weise, die Entstehung von Krankheiten zu erfassen<\/span><\/h3>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">I.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp; <\/span>Einleitung<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">II. Unfreiheit<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp; <\/span>verursacht Krankheit, Krankheit verursacht Unfreiheit<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">1. Freiheit und Unfreiheit<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">2. Der Mensch im Gleichgewicht<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">3. Die Regulierungssysteme und ihr Gleichgewicht<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">4. Krankheit als Ausdruck gest\u00f6rten Gleichgewichts<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">III. Die Fundamente des einmaligen Menschen<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">1. Der einmalige Mensch<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">2. Die Wirbels\u00e4ule<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">3. Die Muskeln<\/span><!--nextpage--><\/p>\n<h3 class=\"p3\"><span class=\"s1\">Zweiter teil: Das psychische Regulierungssystem<br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">IV. Das psychische<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp; <\/span>Fundament<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">1. Soziale und echte Gef\u00fchle<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">2. Drei echte Gef\u00fchle<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">a. Liebe<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">b. Aggression<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">c. Depression<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">d. Der einmalige Bedarf an Gef\u00fchlen<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">V. \u00dcber den Umgang mit Gef\u00fchlen<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">1. Das Beobachten von Gef\u00fchlen<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">2. Unser ich-eigenes Bed\u00fcrfnis an Gef\u00fchlen<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">VI. Das psychische Gleichgewicht<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">1.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp; <\/span>Input und Output von Gef\u00fchlen<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">2.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp; <\/span>St\u00f6rung des Gleichgewichts und Enthemmung<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">3. Zusammenfassung<\/span><!--nextpage--><\/p>\n<h3 class=\"p3\"><span class=\"s1\">Dritter teil: Die Theorie in der Praxis<\/span><\/h3>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">VI. Gef\u00fchle als Energiequellen<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">VIII. Auswirkungen der Gleichgewichtsst\u00f6rungen<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">1.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span>Wie man eine Gleichgewichtsst\u00f6rung bemerkt<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">2.<span class=\"Apple-converted-space\">&nbsp;<\/span>Was tun, wenn man trotzdem erkrankt ist?<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">3. &nbsp;Was fangen  wir mit diesem Buch an?<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">IX&nbsp;M\u00f6glichkeiten der Diagnose und Therapie auf der Grundlage des L-A-D-Systems<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">1.&nbsp;Das L-A-D-System und Schmerzen<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">2. Das L-A-D-System und Angst<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">3. Das L-A-D-System und Schlaflosigkeit<br \/>\n<\/span><span class=\"s1\">4, Das L-A-D-System und Sexualit\u00e4t<\/span><br \/>\n<span class=\"s1\">4, Wahrnehmungs\u00fcbungen zur Wiedererlangung des emotionellen Gleichgewichts<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><!--nextpage--><\/p>\n<h3 class=\"p1\"><span class=\"s1\">Vorwort<\/span><\/h3>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Das Buch, das Sie vor sich liegen haben, beschreibt die Grundfesten von allem, was lebt. \u2014 Wo aber finden wir diese Grundfesten des menschlichen Lebens? Dazu m\u00fcssen wir zur\u00fcck zur Geburt und zu den ersten Jahren des Lebens. Dort f\u00e4ngt die Gef\u00fchlsentwicklung an. In dieser Phase haben wir nur Gef\u00fchle und kein Wissen. Und um das Gef\u00fchl als Fundament geht es in diesem Buch.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Auf dem F\u00fchlen-K\u00f6nnen gr\u00fcnden sich alles Leben und das Wesen des Menschen<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Urspr\u00fcnglich war der Arzt Priester, K\u00f6nig und Heiler in einer Person. Er arbeitete mit der Drei-Einheit von K\u00f6rper, Geist und Seele als Gedankenmodell. In der heutigen Zeit haben diese Begriffe durch Religion, Kultur und Gesellschaft eine vom Ursprung abweichende, diffuse Bedeutung bekommen. Ich m\u00f6chte f\u00fcr meine Ausf\u00fchrungen an die urspr\u00fcngliche F\u00fcllung der Begriffe ankn\u00fcpfen:<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Das Denken (engl, mind) ist das Wissen, die \u00e4u\u00dfere Form oder die Oberfl\u00e4che von etwas, ohne dessen Inhalt. Der Begriff Geist (engl, soul) umschreibt den \u00bbInhalt\u00ab des menschlichen Wesens, wie er sich in den Gef\u00fchlen und emotionalen M\u00f6glichkeiten einer Person zeigt.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Der Geist gibt dem Denken (Wissen) Inhalt (Gef\u00fchl); die Seele (engl, spirit) wiederum bewirkt einen einmaligen, kreativen Ausdruck des Inhalts, eine ihm eigene Handlungsweise. Bei dem Begriff K\u00f6rper denkt man in der Regel nur an die physische Erscheinungsform. In neuerer Zeit kennt man auch die Vorstellung eines Emotional K\u00f6rpers, eines spirituellen K\u00f6rpers und eines Mentalk\u00f6rpers.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><!--nextpage--><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Wenn wir die Entwicklung des Menschen betrachten, k\u00f6nnen wir beobachten, dass ein Kind im Alter von 0-6 Jahren haupts\u00e4chlich mit seiner Gef\u00fchlsentwicklung (Geist) besch\u00e4ftigt ist, sofern es in ungest\u00f6rten Verh\u00e4ltnissen aufw\u00e4chst. Es entwickelt einen guten, ich-eigenen Bezugsrahmen, seine innere Sicherheit f\u00fcr sein sp\u00e4teres Leben, die ihm helfen wird, einerseits sein Wissen, andererseits seine Lebensziele zu pr\u00fcfen. Je umfassender seine emotionelle Entwicklung verl\u00e4uft, desto stabiler kann es sich im Leben behaupten. Im Schulalter von 6-12 Jahren kommt die Entwicklung des Wissens dazu, noch unabh\u00e4ngig vom Gef\u00fchl. Der Schwerpunkt liegt auf der Aneignung von Wissen; nach intensiven Lernphasen zieht sich das Kind jedoch regelm\u00e4\u00dfig in sein F\u00fchlen, Spielen und Tr\u00e4umen zur\u00fcck. Zu gleicher Zeit kommt auch mehr Form in den K\u00f6rper. Schlie\u00dflich findet, im Alter von 12-18 Jahren, eine einmalige, ich-eigene Verschmelzung von Gef\u00fchl und Wissen statt, ausgel\u00f6st und gesteuert durch die Seele und begleitet durch seine neu einsetzenden hormonellen Gef\u00fchle. Diese Periode der Verschmelzung von K\u00f6rper, Geist und Seele zu einem einmaligen Wesen, zu einer eigenen Totalit\u00e4t, ist die Pubert\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Dieses Buch besch\u00e4ftigt sich haupts\u00e4chlich mit dem Gef\u00fchl, weil der Mensch im Krankheitsfall oder angesichts existentieller Bedrohungen unweigerlich auf seine ersten Sicherheiten im Leben zur\u00fcckgreift. Man kann dies als eine Art Regression sehen. In jedem Fall sind z.B. beim kranken Menschen die Gef\u00fchle bestimmender als bei einer gesunden Person. Aufgrund dieses nat\u00fcrlichen Prozesses wird ein Mensch angesichts kritischer Umw\u00e4lzungen (Krankheit oder Krieg), aber auch in weniger bedrohlichen Entscheidungssituationen, immer erst auf sein Gef\u00fchl h\u00f6ren.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Wenn wir uns z.B. zum Kauf eines Hauses entschlie\u00dfen, wollen wir es zuerst einmal aus einem Gef\u00fchl heraus haben (emotionelle Phase). Dann \u00fcberlegen wir uns die finanziellen Konsequenzen (mentale Phase). Nachdem wir das Haus gekauft haben, werden wir es renovieren und nach eigenem Geschmack einrichten (spirituelle Phase). Erst dann ist das Haus unser Haus geworden. <\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Andere Beispiele f\u00fcr eingreifende Ver\u00e4nderungen sind Ehe, Scheidung, Geburt eines Kindes, Berufswechsel, Pensionierung usw.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Es ist also offensichtlich, wie wichtig eine gute Gef\u00fchls-entwicklung und die daraus entstehende Gef\u00fchlssicherheit ist, um im Leben immer wieder die richtige Wahl zu treffen. So auch im Krankheitsfall.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Das Anliegen dieses Buches besteht darin, den Leser emotionell wieder in Bewegung zu bringen, oder, falls die Lebensumst\u00e4nde die Gef\u00fchlsentwicklung behindert haben, aufzuzeigen, wie sie nachgeholt werden kann. Und ich hoffe, dass sich Gef\u00fchlssicherheit so verl\u00e4sslich einstellt, dass sie Ungl\u00fccklich sein, Krankheit und \u00c4ngste heilt oder ihrer Entstehung vorbeugt.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Es ist wichtiger, den Inhalt dieses Buches gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig nachzuvollziehen, als intellektuell zu erfassen, es sei denn, man gebraucht die Kenntnisse therapeutisch.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><!--nextpage--><\/p>\n<h1 class=\"p1\">Erster teil<\/h1>\n<h2 class=\"p1\"><span class=\"s1\">Eine unkonventionelle Art und Weise,<br \/>\ndie Entstehung von Krankheiten<br \/>\nzu erfassen<\/span><\/h2>\n<h3 class=\"p3\"><span class=\"s1\">Einleitung<\/span><\/h3>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Hier sitze ich, mehr als dreitausend Kilometer weit weg von zu Hause. Vor zwei Tagen bestieg ich fr\u00fchmorgens das Flugzeug in Richtung S\u00fcden. Zwanzig Tage weg von meiner Praxis. Zwanzig Tage, um niederzuschreiben, was ich in den letzten zehn Jahren an Gedankeng\u00e4ngen und Theorien in Bezug auf den kranken und den gesunden Menschen entwickelt habe. Gedanken und Theorien, die ich w\u00e4hrend vieler Jahre an mir selbst und an Patienten erprobt habe. Womit hoffnungslos Kranke eine Chance bekamen, wieder frei leben zu k\u00f6nnen, womit gesunde Menschen die Chance erhielten, ihre Leistungsf\u00e4higkeit optimal zu erhalten, und womit mir selbst gegl\u00fcckt ist, mich auf den Beinen zu halten, trotz dem m\u00f6rderischen Tempo meines Lebens. Ein Tempo, das mir von der Umwelt aufgezwungen wird, weil immer mehr Menschen an mich herantreten.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Mir hilft die \u00dcberzeugung, dass ein Mensch nun einmal eine Aufgabe in seinem Leben hat. Und dies ist meine Aufgabe. Doch auch ich habe ein Recht, ja die Pflicht, im Gleichgewicht zu bleiben, um meine Bestleistung auch in Zukunft zu garantieren. Bis zur Stunde ist mir das auch gegl\u00fcckt. Und zwar dank derselben Theorie, die so vielen meiner Patienten geholfen hat, wieder frei zu werden. Denn ich funktioniere ja nicht anders als meine Patienten, so verschieden und so einmalig wir alle sind.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Das Flugzeug war bis zum letzten Platz besetzt. Vollbeladen mit Menschen, die alle ihre eigenen Erwartungen hatten: Ferieng\u00e4ste, Gesch\u00e4ftsleute, Betagte, die in der Sonne \u00fcberwintern wollten, Computerspezialisten auf dem Weg zu einem Kongress, Gastarbeiter auf der Heimreise. Wie kann man all diese einmaligen Menschen unter einem Nenner fassen? Wie kann man ein gemeinsames Grundmuster entdecken, das all ihren Handlungen zugrundeliegt, trotz ihrer einmaligen Veranlagungen und einmaligen Lebenserfahrungen?<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Wie kann man etwas aussagen \u00fcber die Zukunft, \u00fcber ihre zuk\u00fcnftige Gesundheit, \u00fcber ihr zuk\u00fcnftiges Verhalten? Wie k\u00f6nnen sie ihre Freiheit und Unabh\u00e4ngigkeit bewahren? Wie k\u00f6nnen sie gesund bleiben im K\u00f6rper und im Geist? Zwanzig Tage stehen mir zur Verf\u00fcgung; zwei sind schon vorbei, ohne dass ich etwas getan habe, weil ich noch schnell bei der Abreise eine holl\u00e4ndische Grippe mitnahm. Nur eine Erk\u00e4ltung, aber doch so st\u00f6rend, dass sie mein Denken beeintr\u00e4chtigt, mein Kopf verstopft ist und meine Bewegungen wehtun. Ich bin behindert. Behindert in meinem K\u00f6rper und auch in meinem Geist, ein deutliches Gef\u00fchl von Unfreiheit, denn ich bin ja abh\u00e4ngig von meinem K\u00f6rper. Ohne Zweifel verdanke ich diese Grippe mir selber. Ich habe mich in den vergangenen Wochen anf\u00e4llig gemacht. Ich musste diese Reise vorbereiten und noch mehr Patienten helfen, weil ich eben drei Wochen nicht zu erreichen sein sollte; dazu kamen Spannungen in meinem K\u00f6rper, entstanden aus dem Vorwissen, hier etwas leisten zu m\u00fcssen. Trotz all der Jahre Erfahrung, in denen ich unz\u00e4hlige Male erkl\u00e4rt habe, wie und wo diese einmalige Basis im Menschen liegt und wie man optimal funktionieren kann, bin ich jetzt etwas verkrampft.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Diesmal muss ich eine Sprache finden, die f\u00fcr viele, aber alles einmalige Menschen zugleich verst\u00e4ndlich ist. Jetzt muss ich Menschen ansprechen, von denen ich wei\u00df, dass sie am liebsten alles Neue von sich fernhalten, aus Angst vor sich selbst.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Neue Gedanken bringen unweigerlich Bewegung mit sich, w\u00e4hrend doch so viele Menschen gerne starr sein m\u00f6chten, sich innerlich und \u00e4u\u00dferlich versteift haben, aus Angst vor ihrem eigenen freien Willen und ihrer eigenen freien Wahl. Doch jeder wei\u00df, dass Starrheit Risse erzeugt, z.B. im Mauerwerk.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Beweglichkeit muss sein. In jedem Bauwerk muss Spannkraft stecken, sonst wird es zerbrechen. Wer kennt nicht das Gesetz der Elastizit\u00e4t? Der Mast des Segelschiffes ist biegsam, deshalb bricht er nicht. Ebenso rei\u00dft ein altes, vertrocknetes Gummiband schneller als ein neues mit der entsprechenden Elastizit\u00e4t. Das biegsame Schilfrohr richtet sich nach dem Sturm wieder auf, w\u00e4hrend der starke Baum gef\u00e4llt bleibt. Jedes Kind wei\u00df das. Dieses Gesetz gilt auch f\u00fcr den menschlichen Geist. Er muss Spannkraft haben. Und gerade diese ist den westlichen Menschen heutzutage allzu oft abhanden gekommen. Wie oft lassen Menschen sich versteifen durch die Gesellschaftsnormen, durch Regeln und Gesetze, durch Anspr\u00fcche und Erwartungen von anderen.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Selbstverst\u00e4ndlich muss jede Gesellschaftsform Regeln kennen. Regeln, die eine gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Freiheit garantieren, die zulassen, man selbst zu sein. Reglementierungen sollten starr sein, um Deutlichkeit und Sicherheit zu schaffen; Menschen jedoch sollten nicht starr sein. Menschen m\u00fcssen sich bewegen, in K\u00f6rper und Geist, um biegsam Schl\u00e4ge auffangen zu k\u00f6nnen, so wie der Segelmast, das Geb\u00e4ude und das Schilfrohr.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><!--nextpage--><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Viel zu viele Menschen sind aufgrund der Gesellschaft erstarrt. Sie leben nicht mehr aus sich selbst, aus ihrem Gef\u00fchl heraus; sie leben diktiert von ihrer gesellschaftlichen Position. Sie leben innerhalb der Grenzen der gesellschaftlichen Vorschriften und sind gebunden an Erwartungshaltungen, die ihnen andere oder sie sich selbst aufgezwungen haben. Dadurch erstarren sie und werden sich selbst entfremdet. Sie sind nicht beweglich. Sie biegen sich nicht mit, wenn ihnen etwas zust\u00f6\u00dft. Sie wehren sich, bis sie brechen.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Dieser Gedankengang brachte mich auf einen neuen Umgang mit dem Menschen, mit seiner Krankheit, seiner Gesundheit, seinem ganzen Funktionieren und Dysfunktionieren. Ein Ansatz zu einer fundamental neuen Denkweise.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Diese bildet die Grundlage f\u00fcr meine Therapie, die \u00fcber die \u00fcblichen Bereiche der Gesundheitspflege weit hinausreicht. Darum geht es in diesem Buch.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Wie kam ich dazu, als Arzt einen anderen Weg einzuschlagen, als den, der mir in meiner Ausbildung gewiesen wurde? Warum wollte ich neue Wege gehen in einem Fach, in dem beinahe alle Kreativit\u00e4t erstickt ist durch sachliche Wissenschaft? Denn so sehe ich die traditionelle Wissenschaft. Da geht es um Kenntnis ohne Gef\u00fchl, nur aus dem Wissen heraus.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Kreativer Umgang mit Wissen, gepaart mit Gef\u00fchl, schien mir der Ausweg zu sein. Eigentlich denke ich nicht, dass es eine Wahl war. Es erwuchs ganz nat\u00fcrlich aus meiner Art, aus meinen Wahrnehmungen, aus all den Eindr\u00fccken, die man im Laufe der Jahre aufnimmt, als Mensch, als Arzt, als Beobachter seiner Umgebung.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Vor neunzehn Jahren \u00fcbernahm ich meine gesellschaftliche Verpflichtung als Amtsarzt, als Kontrollarzt. In der Fachsprache ein \u00bbVersicherungsarzt\u00ab. Es war au\u00dfergew\u00f6hnlich, so jung als Kontrollarzt zu beginnen. Meine Kollegen waren \u00e4ltere Spezialisten, die mit diesem Posten ihre letzten Arbeitsjahre f\u00fcllten. Sie hatten genug gesehen in ihrem Leben, genug Patienten behandelt, genug \u00fcber Krankheitsf\u00e4lle nachgedacht. Als Kontrollarzt hat man eine besondere Funktion: nicht im medizinischen Sinne f\u00fcrsorgend, sondern im Sinne der herrschenden Machtverh\u00e4ltnisse polizeilich \u00fcberwachend. Ich sah darin jedoch ein ganz anderes Fachgebiet. Einen gro\u00dfen Vorteil entdeckte ich f\u00fcr mich als junger Arzt in dem Umstand, dass ich ausschlie\u00dflich mit dem Erstellen von Diagnosen zu tun hatte, mit meinen Augen, mit meinen H\u00e4nden, meinen Ohren und vielleicht noch einem Stethoskop und einem Reflexhammer als einzigen Hilfsmitteln. Damit musste ich so schnell wie m\u00f6glich zu einer Diagnose kommen.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Als Kontrollarzt wird man auch nicht abgelenkt durch das Erw\u00e4gen von Therapien. Das liegt nicht im Rahmen der Befugnisse. Therapie f\u00e4llt unter den behandelnden Sektor. So sah ich \u00fcber Jahre hinweg in der Sprechstunde zwischen vierzig bis sechzig Menschen pro Tag. Wie gelangt man unter solchen Umst\u00e4nden so schnell wie m\u00f6glich zu einer Diagnose? Wie stellt man fest, ob sie krank sind oder nicht? Diese Fragen stellte ich mir ununterbrochen; diese Fragen er\u00f6rterte ich f\u00fcr mich auch im Zusammenhang mit ihren Arbeitsbedingungen, ihrer sozialen Stellung und ihrer Art von Beschwerden.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Gerade diese Kombination fesselte mich, denn eine Hausfrau mit Grippe bleibt auf ihrem Posten, vielleicht mit niedrigerem Einsatz, aber sie h\u00e4lt durch, ohne Folgen f\u00fcr die Gesellschaft, ohne Folgen f\u00fcr eine Rente, ohne Folgen f\u00fcr eine Fabrik, die weiterproduzieren muss.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">So lernte ich schnell zu lesen, was die Menschen bewegte. Ich sah, warum sie bei ihrer Arbeit nicht mehr funktionierten. Ich wollte wissen, was f\u00fcr eine Arbeit das war, bei welcher der eine mit Grippe zu Hause blieb, der andere aus \u00dcberm\u00fcdung und noch ein anderer mit R\u00fcckenschmerzen. Dies, w\u00e4hrend gleichzeitig andere Menschen mit denselben Beschwerden bei anderer Arbeit weitermachten, ohne Neigung zu unterbrechen. Da musste irgendwo eine Verbindung bestehen zwischen ihm und seiner sozialen Umgebung: seiner Familie, dem Umbau zu Hause oder vielleicht mit dem Kursus am Wochenende oder den Abenden unter der Woche. Es dauerte nicht lange, bis ich solche Zusammenh\u00e4nge sah und durchschaute.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><!--nextpage--><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Vom medizinischen Standpunkt aus fielen mir allerdings noch viele andere Dinge auf. Oft kamen Menschen, die schon alle Routineuntersuchungen hinter sich hatten und sich weiterhin \u00fcber M\u00fcdigkeit und schlechtes Funktionieren bei ihrer Arbeit beklagten, die sie doch jahrelang problemlos bew\u00e4ltigt hatten. Pl\u00f6tzlich ging es nicht mehr. Alle m\u00f6glichen klinisch-chemischen, r\u00f6ntgenologischen und \u00fcbrigen Untersuchungen ergaben den Befund: \u00bbNichts zu finden: Sie sind nicht krank; Sie sind ein Simulant&#8230;; es wird wohl psychisch sein.\u00ab<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Ich fand jedoch auf den ersten Blick keine Gr\u00fcnde f\u00fcr psychische Beschwerden. Das Familienleben war harmonisch, die Arbeit war sinnvoll und brachte Freude und Erfolg mit sich. Und doch schaffte man es nicht. Nach zwei Jahren kam solch ein Mensch dann zur\u00fcck in das Sprechzimmer. Aus den Beschwerden ohne Grund hatte sich mittlerweile ein Krankheitsbild geformt: Da wurde ein b\u00f6sartiger Lungentumor festgestellt. Jetzt hatte der Patient das Recht, zu Hause zu bleiben, nicht mehr zu arbeiten, krank zu sein. Jetzt wurde ein medizinischer Stempel auf diesen Menschen gedr\u00fcckt, so dass die Umwelt das Kranksein endlich erlauben musste.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Ich k\u00f6nnte viele Beispiele aus meiner Zeit als Kontrollarzt anf\u00fchren. In jenen Jahren versuchte ich, eine L\u00f6sung f\u00fcr das Problem zu finden, dass medizinisch noch nicht zu diagnostizieren ist, w\u00e4hrenddessen doch schon deutlich eine St\u00f6rung im Erleben von Freude, Lust und Gl\u00fcck vorliegt. Ich fragte mich: Wie kann ich diese St\u00f6rungen, diese nicht fassbaren Beschwerden nachweisen, bevor chemische Befunde oder Messger\u00e4te eine Krankheit best\u00e4tigen?<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Eine gro\u00dfe Offenbarung brachten mir die Kenntnisse von Frau Dr. Sickesz \u00fcber die Wirbels\u00e4ule1. Mit Hilfe ihres Systems, der orthomanuellen Heilkunde, kann man schon sehr fr\u00fchzeitig, lange bevor sich die Beschwerden manifestieren, Ver\u00e4nderungen in der Wirbels\u00e4ule und ihrer Beweglichkeit beobachten. Die Wirbels\u00e4ule bildet das zentrale Regulierungssystem der Nerven, die, vom Gehirn ausgehend, aus dem R\u00fcckenmark zu den Organen f\u00fchren und somit die Muskelt\u00e4tigkeit und die Blutgef\u00e4\u00dfe regulieren. Sie regulieren alles, was diese wundersame Fabrik, der menschliche K\u00f6rper &#8211; mit Ausnahme des hormonalen Systems &#8211; ben\u00f6tigt.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Mit dem Studieren der ganzen Wirbels\u00e4ule und des Beckens, auf das sie sich st\u00fctzt, konnte im Diagnostizieren mit den Augen und mit den H\u00e4nden ein gro\u00dfer Vorsprung erreicht werden. Als besonders hilfreich erwies sich das vor allem bei demjenigen Patienten, der ohne deutlich sichtbare, klinisch-chemische oder r\u00f6ntgenologische Abweichungen kam, wohl aber Beschwerden hatte. Ich konnte anhand von einfachen Bewegungspr\u00fcfungen mit meinen Augen und meinen Fingern eine Behinderung im Funktionieren der Wirbels\u00e4ule feststellen. Jede Lage eines Wirbels ist mit Hilfe der Neuroanatomie sofort feststellbar und interpretierbar, so dass es bei einer Blockade in der Wirbels\u00e4ule nicht schwierig ist vorauszusehen, in welchem Bereich des restlichen K\u00f6rpers St\u00f6rungen entstehen k\u00f6nnen. Das war ein wesentlicher Erkenntnisschritt.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Dennoch blieb ich mit Fragen sitzen. Ich stellte fest, dass es viele Menschen gab, die schon l\u00e4nger in ihrer Wirbels\u00e4ule eine Blockade hatten, die aber trotzdem im entsprechenden Bereich schmerzfrei waren. Manchmal kamen sie dann doch noch Jahre sp\u00e4ter mit Beschwerden, die auf eben diese Blockierung zur\u00fcckzuf\u00fchren waren.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Es musste also noch andere Faktoren geben, die zur Manifestierung einer Beschwerde f\u00fchren, nicht nur ein Trauma, wie z.B. ein Sturz von der Treppe. So meine Beobachtung. Auf diese Weise stie\u00df ich auf die Psyche, die Psyche des einmaligen Menschen. Der eine Mensch hat schon in jungen Jahren eine Blockierung und wird problemlos achtzig Jahre alt, w\u00e4hrend bei einem anderen unmittelbar bei der Blockierung Beschwerden auftreten. Da musste also mehr mitspielen, als nur eine mechanische Ver\u00e4nderung im Bewegungsapparat!<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Erkenntnisse aus der Psychomotorik, d.h. Erkenntnisse \u00fcber den Zusammenhang zwischen mentaler Aktivit\u00e4t und Muskelarbeit, aus verschiedenen Disziplinen zusammengetragen, halfen mir im fr\u00fchzeitigen Erkennen von mangelhaftem Funktionieren weiter. Auf die Frage, warum Menschen Beschwerden haben, warum sie Schmerzen haben, warum die Verschiedenartigkeit und Vielfalt von Schmerzen, hatte ich immer noch keine Antwort. Da musste also etwas nur ihm Eigenes im Menschen zu finden sein, das, wenn eine sichtbare Abweichung vorlag, in der Zukunft zu einer Beschwerde f\u00fchren konnte.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Alle diese Beobachtungen lie\u00dfen mich zu der \u00dcberzeugung gelangen, dass in jedem Menschen etwas Einmaliges liegen muss. Nicht starr und unbeweglich, sondern bewegend in der Zeit. Heute so und morgen anders.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Vor etwa 17 Jahren ist es mir gegl\u00fcckt, eine gemeinsame Basis f\u00fcr all die verschiedenen Verhaltensmechanismen zu finden. Ich war imstande zu formulieren, welche Triebkr\u00e4fte es sind, die im einmaligen Menschen arbeiten, die ihm aber doch erlauben, seine individuelle Freiheit zu bewahren; schlie\u00dflich ist er ja einmalig in seinem K\u00f6rperbau und seiner Veranlagung. Von nun an konnte ich kranken und gesunden Menschen auf eine neue Weise begegnen. Mir wurde deutlich, wo es haperte, lange bevor medizinische Untersuchungen etwas feststellen konnten. Ich konnte das Krankheitsbild erkennen, bevor der Patient imstande war, seine Beschwerden in Worte zu fassen.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><!--nextpage--><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Als ich meinen Kollegen erstmals von meinem Fund erz\u00e4hlte, stie\u00df ich auf Unglauben. Gibt es denn so etwas? Einmalige Menschen mit derselben Basis f\u00fcr ihre einmalige Psyche? Von dem Moment an, in dem ich etwas mehr dar\u00fcber erz\u00e4hlte, wollten sie mehr wissen, und wussten sie mehr, wollten sie das Wissen auch anwenden. Obwohl man es als Arzt immer mit einmaligen Menschen zu tun hat, st\u00fctzt man sich doch auf gemeinsame Faktoren. Man arbeitet mit der Wirbels\u00e4ule, mit dem K\u00f6rperbau, mit den anatomischen Gegebenheiten. Wir wissen, wie Wirbel funktionieren, wie sie aus- sehen m\u00fcssen. Trotz der gro\u00dfen individuellen Unterschiede in Gr\u00f6\u00dfe und Form sind sie doch eine anatomische Grundgegebenheit, genauso wie der Magen und die Leber. Ich hoffe, begreiflich machen zu k\u00f6nnen, dass die Basis in der Psyche in gleicher Weise verl\u00e4sslich, bestimmbar und somit auch brauchbar ist f\u00fcr medizinisches Handeln. Die Basis der Psyche ist allgemeing\u00fcltig, genau wie eine anatomische Gegebenheit, trotz aller individuellen Unterschiede in Person, Rasse und Kultur.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Diese Basis zu beschreiben ist der Zweck meines Aufenthaltes in diesem sonnigen Land, dreitausend Kilometer weit weg von zu Hause. Ich bin freiwillig hierhergekommen. Es w\u00e4re aber wahrscheinlich nie so weit gekommen, wenn nicht immer wieder Kollegen, Politiker, Manager und Freunde, die meine Theorie schon kennen, mich angespornt h\u00e4tten, endlich etwas davon niederzuschreiben. Sie alle bezweckten dasselbe, aber jeder mit einem anderen Ziel vor Augen. Der eine sah die reelle M\u00f6glichkeit, in seinem hektischen Alltag zu \u00fcberleben. Der andere sah M\u00f6glichkeiten, sein Management zu verbessern. Wieder ein anderer sah sich in der Lage, seine Spitzenleistung im Singen oder im Ballett oder im Sport beizubehalten. Der Kunstmaler konnte mehr Ausdruck in seine Kunstwerke legen. Der Politiker wurde widerstandsf\u00e4higer.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Doch der gr\u00f6\u00dfte Druck kam von der Seite meiner Patienten. Rheumapatienten, die gelernt hatten, ihre Schmerzen und ihre Aggression unter Kontrolle zu bekommen. Patienten mit b\u00f6sartigen Tumoren, die ihre Geschw\u00fcre in den Griff bekamen oder sich ins Gleichgewicht brachten mit ihrem Tumor, wodurch ihre letzte Lebenszeit harmonischer verlief. Wieder andere lernten, mit ihrer Erk\u00e4ltung umzugehen. Und nicht zuletzt kam der Druck von den Haus\u00e4rzten, die ihrerseits ihre Patienten lehrten, Schmerzen mit Hilfe einer kleinen Rechenaufgabe zu bek\u00e4mpfen, anstatt nach Medikamenten zu greifen, die sie abh\u00e4ngig machten.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Der Strand lockt. Nach Muscheln tauchen oder segeln vielleicht? In der Sonne spazieren. Allein sein, ohne Gedanken. Ich bin aber an meinen Stuhl gebunden. Wochenlang habe ich mich auf diese \u00bbGeburt\u00ab vorbereitet. Ich will die Last los sein, die ich mir selbst aufgeb\u00fcrdet habe. Und zwar auf einen Schlag: Das Formulieren dieser Gedankeng\u00e4nge und Gef\u00fchle. Es ist m\u00fchsam, dieses Suchen nach ad\u00e4quaten W\u00f6rtern und Formulierungen f\u00fcr mir unbekannte Menschen, die nicht mit pr\u00e4zisen Fragen zu mir gekommen sind. Ich denke an all die Fachliteratur, die ich vor kurzem nochmals durchgesehen habe. An die unz\u00e4hligen Male, die ich all meine Gedankeng\u00e4nge schon erkl\u00e4rt und erl\u00e4utert habe. An all die Zeit, die ich darauf verwandt habe, um das System hieb- und stichfest zu machen. Gedanken an Mariette und unsere Kinder, die so oft alleine waren, weil ich wieder einmal arbeiten musste. An alle Menschen, die abh\u00e4ngig waren, als sie zu mir kamen und die unabh\u00e4ngig wurden; nur noch abh\u00e4ngig von sich selbst und nicht, wie es so oft der Fall ist, vom Arzt. Gedanken an die F\u00e4lle, die zu mir kamen: R\u00fcckenschmerzen, Magen-schmerzen, Krebs im letzten Stadium. Sie alle wurden mit demselben System behandelt; nur die Sprache, die ich w\u00e4hlte, war immer wieder anders: angepasst an ihre Situation, ihre Erfahrungen, ihr Leben und ihren Zustand. Ich sehe die Finger des Rheumapatienten, die schnell abschwellen, den Prim\u00e4rtumor in der Leber, der kleiner wird; Gichtanf\u00e4lle und Ischias Beschwerden, die schlagartig verschwinden. Den Leuk\u00e4miepatienten, dessen Blutbild sich wieder verbesserte. Ich erinnere mich an den Augenblick, wo ich als junger Arzt, gest\u00fctzt auf meine eigene Theorie, zum ersten Mal einem Krebs zuleibe ging, der von \u00e4lteren Kollegen, Spezialisten, als unheilbar betrachtet wurde.<br \/>\nDies alles geht mir jetzt durch den Kopf, wo ich die Einfachheit der Gedanken unbekannten Lesern \u00fcbermitteln soll, meine Art und Weise, Krankheit vom Menschen selbst aus zu bek\u00e4mpfen, mit seinen F\u00e4higkeiten, seiner Psyche und seinem Charakter. \u00dcber Ern\u00e4hrung und Di\u00e4ten rede ich nicht, auch nicht \u00fcber Medikamente. Ich glaube an die \u00fcberw\u00e4ltigend gro\u00dfe Kraft im Mechanismus und Organismus des Menschen, der sehr wohl imstande ist, nicht erw\u00fcnschte Stoffe abzubauen oder nicht aufzunehmen. Mich interessiert das Regulierungssystem, das die Prozesse steuert.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Den Prozessen an sich vertraue ich blind. Sie haben mich nie im Stich gelassen.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">In diesem Buch werde ich versuchen, die psychische Grundlage und Fundierung zu beschreiben, die f\u00fcr jeden Menschen G\u00fcltigkeit hat, obwohl er einzigartig ist. Ich werde beschreiben, wie jeder dank dieser feststehenden Gegebenheiten das Beste aus sich herausholen kann. Obschon das Buch in der Hauptsache von der Psyche handelt, allerdings aus einer anderen Perspektive gesehen, als der aus Psychologie und Psychiatrie bekannten, werde ich mich dar\u00fcber hinaus auch mit den individuellen Ausdrucksm\u00f6glichkeiten des Einzelnen befassen, also mit seinen Muskeln und seinem Knochenbau.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Meine Beschreibung der Psyche ist mathematisch orientiert. Ich denke eher naturwissenschaftlich als philosophisch. Auf religi\u00f6s begr\u00fcndete Lehren, \u00f6stlichen oder westlichen Ursprungs, wie der Mensch sich entwickeln muss, wie er leben muss, um gl\u00fccklich zu sein, gehe ich nicht ein. Er soll dar\u00fcber seine eigenen Gedanken haben. Mir geht es darum, eine Grundlage zu schaffen. Danach, sp\u00e4ter, kann erst ein selbstgew\u00e4hltes Ziel erreicht werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><!--nextpage--><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Mit voller Absicht habe ich \u00fcber die allgemeing\u00fcltige Fundierung des Menschen gesprochen, ob er jetzt S\u00e4nger oder Spitzensportler, Hellseher oder Bahnschaffner sein will. Wenn er in seiner Wahl nicht frei ist, wird er sich nie optimal entfalten k\u00f6nnen. Das Fundament ist die Grundfeste, wie in einem Bau. Von dem Moment an, wo wir die psychische Fundierung kennen und verstanden haben, k\u00f6nnen wir dort nachsehen, wenn im Laufe des Lebens Risse entstehen. Wenn wir das Fundament kennen, k\u00f6nnen wir die Sch\u00e4den ausbessern. Dann m\u00fcssen wir nicht immer wieder die Risse flicken. Jeder Bauarbeiter wei\u00df das. Das gilt auch f\u00fcr den Menschen.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Vor sechzehn Jahren begann ich also z\u00f6gernd, Krankheitsf\u00e4lle zu analysieren und bis zur psychischen Grundlage hin zur\u00fcckzuverfolgen. Die Methode ist einfach. Dies k\u00f6nnte in der heutigen Zeit ein Nachteil sein. Einfache Dinge werden weniger schnell angenommen als m\u00fchsame Theorien. Je teurer, je komplizierter eine Therapie ist, desto mehr sieht man in ihr, glaubt man an sie.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Die Methode, die ich auf den n\u00e4chsten Seiten beschreiben werde, hat sich in den vergangenen Jahren unz\u00e4hlige Male bewiesen, nicht nur subjektiv, sondern auch mit klinisch-chemischen Methoden messbar.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Alles, was ich Ihnen, meine Leser, hier vorlege, ist nicht nur tausendmal bewiesen, sondern Sie k\u00f6nnen es auch selbst nachvollziehen. Erst an Ihnen selbst, dann an Ihren Beziehungen zu Ihren Mitmenschen. Ich hoffe und w\u00fcnsche, dass Sie nach dem Lesen dieses Buches sagen werden: Wie einfach ist das!<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Genauso wie der Patient, der mir folgendes Gedicht auf Holl\u00e4ndisch schickte:<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\">Ich konnt\u2019 es fast nicht glauben,<br \/>\nhab\u2019 gestaunt:<br \/>\nSO einfach soll das sein?<br \/>\nUnd wo ich\u2019s jetzt bewiesen hab\u2019,<br \/>\nist mein Verstand zu klein.<br \/>\nWie viel ich \u2014 Gott! \u2014 verpassen musste,<br \/>\nweil ich nicht wusste, was ich wusste.<br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine meisterhafte Darstellung. Dr.  Brouw  ist  zu  einem  wahrhaft  neuen Verst\u00e4ndnis und einem neuen Umgang mit dem Mentalk\u00f6rpersystem durchgedrungen, innerhalb dessen die physiologischen Anzeichen mit einem \u00e4u\u00dferst tiefen Verst\u00e4ndnis der verschiedenen Systeme des menschlichen Organismus gekoppelt sind.<\/p>\n<p>Mit Dr. Brouw zu lernen und zu arbeiten bedeutet in einem Zustand des Staunens zu sein, bedeutet an der Erschlie\u00dfung eines v\u00f6llig neuen Gebietes menschlicher M\u00f6glichkeiten teilzuhaben.<br \/>\nDr. Jean Houston<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der ersten sechs Lebensjahre wurde vielen Menschen zu wenig Raum gelassen, in dem ihre urspr\u00fcngliche Gef\u00fchlssicherheit wachsen und sich entwickeln konnte. Eine Verk\u00fcmmerung der Gef\u00fchlsentwicklung ist die bedeutsamste Ursache f\u00fcr Krankheiten (eine Erkenntnis, die auch andere Autoren, z.B. aus dem Bereich der Bioenergetik, best\u00e4tigen). Sp\u00e4ter im Leben merken die Menschen, da\u00df Entscheidungen aus einem eigenen Gef\u00fchl und aus einer eigenen Gef\u00fchlssicherheit heraus Schwierigkeiten bereiten. <\/p>\n<p>Oft sind sie dann abh\u00e4ngig von der Meinung der Menschen um sie herum, wenn sie eine Wahl  zu  treffen haben. Dieses Buch gibt dem Leser die M\u00f6glichkeit, seine Gef\u00fchlssicherheit zur\u00fcckzugewinnen. Es vermittelt zugleich ein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, wie immens wichtig es f\u00fcr jeden Menschen ist, echt und ich-eigen f\u00fchlen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dr. Nicolaas A. B. Brouw, geboren 1943 in Den  Haag, studierte  Humanmedizin in Leiden. W\u00e4hrend seines Studiums arbeitete er im Laboratorium f\u00fcr Zellbiologie und experimentelle Histologie. Von 1971- 1977 war er als Amts\u00adarzt in Den Haag t\u00e4tig. In diesen Jahren spezialisierte er sich in der Fr\u00fchdiagnose von Krankheitsbildern aufgrund der Erforschung von Bewegungsabl\u00e4ufen und Muskelreflexen im Zusammenhang  mit der jeweiligen  Lebens\u00ad  und Arbeitssituation.<\/p>\n<p>1978 begann er, im Auftrag des holl\u00e4ndischen Ministeriums f\u00fcr Volksgesundheit und Kultur, seine Beobachtungen wissenschaftlich zu begr\u00fcnden. Neben seiner Praxis in Den Haag leitet er Kurse im In- und Ausland, h\u00e4lt Vortr\u00e4ge f\u00fcr \u00c4rzte und Therapeuten und publiziert. 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Sp\u00e4ter im Leben merken die Menschen, da\u00df Entscheidungen aus einem eigenen Gef\u00fchl und aus einer eigenen Gef\u00fchlssicherheit heraus Schwierigkeiten bereiten.   Oft sind sie dann abh\u00e4ngig von der Meinung der Menschen um sie herum, wenn sie eine Wahl zu treffen haben. Dieses Buch gibt dem Leser die M\u00f6glichkeit, seine Gef\u00fchlssicherheit zur\u00fcckzugewinnen. Es vermittelt zugleich ein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, wie immens wichtig es f\u00fcr jeden Menschen ist, echt und ich-eigen f\u00fchlen zu k\u00f6nnen.  Dr. Nicolaas A. B. Brouw, geboren 1943 in Den Haag, studierte Humanmedizin in Leiden. W\u00e4hrend seines Studiums arbeitete er im Laboratorium f\u00fcr Zellbiologie und experimentelle Histologie. Von 1971- 1977 war er als Amts\u00adarzt in Den Haag t\u00e4tig. In diesen Jahren spezialisierte er sich in der Fr\u00fchdiagnose von Krankheitsbildern aufgrund der Erforschung von Bewegungsabl\u00e4ufen und Muskelreflexen im Zusammenhang mit der jeweiligen Lebens\u00ad und Arbeitssituation.  1978 begann er, im Auftrag des holl\u00e4ndischen Ministeriums f\u00fcr Volksgesundheit und Kultur, seine Beobachtungen wissenschaftlich zu begr\u00fcnden. Neben seiner Praxis in Den Haag leitet er Kurse im In- und Ausland, h\u00e4lt Vortr\u00e4ge f\u00fcr \u00c4rzte und Therapeuten und publiziert. 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